Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Gendarmenmarkt
Berlin, 22. + 23. November 2002

Bericht zur Veranstaltung Programm Teilnehmende Hochschulen Bildergalerie Presse Home

     


Abschlussbericht
Berlin, den 28. November 2002

Publikum

Die erste chinesische Hochschulmesse in Deutschland hat ihr Publikum erreicht. Die Zahl der aus ganz Deutschland angereisten Besucher betrug knapp 600, der Anteil der Studenten lag bei ca. 50 Prozent:

  • Studenten reisten von 39 deutschen Universitäten nach Berlin, um sich über Studienmöglichkeiten in China zu informieren. Allein der DAAD zählte an seinem Stand über 150 Stipendienanfragen
  • Vertreter von 32 Hochschulen besuchten die Veranstaltung, um sich über Kooperationsmöglichkeiten zu informieren, darunter auch jeweils zwei Hochschulen aus Polen und Belgien
  • Neben den Hochschulen waren auch zahlreiche Schulen aus Hamburg, Düsseldorf und Berlin vertreten, an denen Chinesischunterricht erteilt wird.

In das Programm eingebunden waren ein Großteil der im chinesisch-deutschen Hochschulaustausch aktiven Organisationen, darunter u.a..

  • Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
  • Studienstiftung des deutschen Volkes
  • Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • Max-Planck-Gesellschaft (MPG)
  • Alexander von Humboldt-Stiftung
  • Kultusministerkonferenz (KMK)
  • Hochschulrektorenkonferenz (HRK)
  • Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung

Bildungspolitisch wurde der Hochschulmesse eine hohe Aufmerksamkeit geschenkt, und dies sowohl auf Bundes- wie auf Landesebene. Das Land Berlin war mit dem Wissenschaftssenator Dr. Thomas Flierl sowie dem Chef der Senatskanzlei André Schmitz vertreten, die Bundesregierung mit dem Staatssekretär im Bundesbildungsministerium, Dr. Wolf-Dieter Dudenhausen.

Nicht zuletzt ist die Co-Veranstalterrolle der Humboldt-Universität zu Berlin zu erwähnen. Deren Präsident, Herr Prof. Mlynek, sprach sich sowohl in seinem Grußwort wie auch in der abschließenden Podiumsdiskussion für eine verstärkte Beschäftigung deutscher Hochschulen und ihrer Studenten mit China aus.

Medienecho

Umfangreiche Berichte zur Veranstaltung erschienen in der Berliner Zeitung (Nikola Wohllaib "Nur die Besten dürfen nach Beijing" vom 22. Nov. 02) und dem Tagesspiegel (Juliane von Mittelstaedt "Fernstudium auf Chinesisch" vom 25. Nov. 02). Bereits im Vorfeld führte eine über Partner für Berlin herausgegebene Pressemitteilung zu knapp 20 Veröffentlichungen.

Ein Millionenpublikum erreichte die 50-minütige Live-Berichterstattung im Rahmen der Radiosendung Campus & Karriere, die am Sonnabend, den 23. November, von 14:05 - 15 Uhr im Deutschlandfunk ausgestrahlt wurde. Die durchschnittliche Hörerzahl des Deutschlandfunks beträgt 1,16 Mio., am Sonnabend ist von ca. 2,4 Mio. Hörern auszugehen.

Die elektronischen Medien spielten im Vorfeld der Veranstaltung eine wichtige Rolle. SPIEGEL Online platzierte einen ausführlichen Artikel und verwies auf die Live-Sendung des Deutschlandfunks (siehe oben). Ausführliche Links zur Messe-Homepage www.China-Campus.de waren von der Homepage des DAAD, der Humboldt-Universität, der Stadt Berlin sowie des Deutschlandfunks geschaltet. Insgesamt wurden von der Internetsite China-Campus.de mehr als 10.000 Seiten abgerufen, alleine das Programm wurde ca. 2000 mal heruntergeladen.

Nach Beendigung der Veranstaltung stehen nun neben diesem Abschlußbericht auch die zur Messe verteilte Broschüre und Bilder von der Veranstaltung online zur Verfügung. Es ist vorgesehen, die Internetsite www.China-Campus.de weiterzuführen, um auch über diesen Kanal die deutsch-chinesische Bildungskooperation zu unterstützen.

Weitere Ergebnisse

Round Table der Hochschulvertreter und Vorbereitungsmeeting zu den Asien-Pazifik-Wochen 2003: 8 chinesische Hochschulpräsidenten und Vizepräsidenten trafen sich anlässlich der Messe zu einem Round-Table-Gespräch mit deutschen Partnern, zu einer Vorbesprechung für die Asien-Pazifik-Wochen im Jahr 2003 kamen ebenfalls Vertreter beider Länder zusammen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Schnittstellen zwischen Forschung und Wirtschaft.

Bei der Verwertung von Patenten und der Ausgründung von Unternehmen sind chinesische Hochschulen sehr aktiv. In China wie in Deutschland werden als Instrument zur engeren Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft Science Parks bzw. Technologiezentren eingesetzt. Dieses Themenfeld soll während der Asien-Pazifik-Wochen Berlin (September 2003) im Rahmen einer eigenen Veranstaltung vertieft werden.

In der abschließenden Podiumsdiskussion zum Thema "China - Herausforderung einer neuen Wissensmacht" wertete die Programmdirektorin Süd des DAAD, Frau Dorothea Rüland, die Messe als "die richtige Veranstaltung zum richtigen Zeitpunkt". Im übrigen solle eine möglichst regelmäßige Wiederholung angestrebt werden. Die chinesisch-deutschen Hochschulbeziehungen seien reif für "mehr Gegenverkehr" - d.h. für mehr deutsches Engagement in China, auch im Bereich der Forschung.

Ausblick

Die chinesische Hochschulmesse kann unserer Ansicht nach als Erfolg gewertet werden. China hat es geschafft, mit diesem Auftritt ein Ausrufezeichen für den Wissenschaftsstandort China in Deutschland zu setzen. Es wurde erkennbar, dass die deutschen Hochschulen und Wissenschaftsinstitutionen diese Veranstaltung als Startpunkt begreifen und eine Fortführung bzw. Intensivierung der Zusammenarbeit mit China wünschen und fördern.

Die Organisatoren
Berlin, den 28. November 2002

Dr. Cay Friemuth   Tilman Lesche   Torsten Flüh


Kleine Bildergalerie ->>

 

  Veranstalter CSCSE China Service Center for Scholarly Exchange
in Kooperation mit Humboldt-Universität zu Berlin
Schirmherrschaft Bildungsministerium der Volksrepublik China


Konzept und Realisierung
IFS Studies International, Bonn - Berlin - Beijing
in Kooperation mit INSIDE A - Asien Netzwerk, Berlin

    

 


Kontakt
Dr. Cay Friemuth, IFS Berlin
Tel. 030 / 28 48 74 - 0
cay.friemuth@ifs-studies.com

Tilman Lesche, INSIDE A
Tel. 030 / 72 62 78 3-0
lesche@inside-a.com